On The Road: Seattle | Roadtrip USA West Coast

Wenn ihr, als meine aufmerksamen Leser, eines bemerkt haben solltet auf meinem Blog, dann ist es, dass wir das Reisen in andere Länder ziemlich dufte finden. Seit meinem letzten Eintrag aus Südkorea waren wir zwar auch in China auf Tour, aber vom Pandakuscheln erzähle ich euch dann ein anderes Mal. Mittlerweile haben wir nämlich Juni und für den hatten wir schon seit geraumer Zeit geplant, mal die Westküste der USA unsicher zu machen. Wir waren beide bisher nur an der Ostküste unterwegs und was bietet sich besser an, als möglichst viele Orte in realtiv kurzer Zeit zu erkunden als durch einen Roadtrip?!

Roadtrip USA Westküste Seattle Space Needle Foto Souvenir

Sonst sehr teuer, gibt es ein kitschiges Besucherfoto auf der Space Needle umsonst.

Seattle Washington USA Roadtrip Westküste Starbucks Olympic Sculpture Park Space Needle

Der weltweit erste Starbucks | Olympic Sculpture Park

Der erste Halt war Seattle, weil wir uns erstens für die große Tour entschieden hatten und zweitens es ganz praktischerweise Direktflüge von Beijing aus gab – das besondere dabei ist, dass man dabei über die Datumsgrenze fliegt. Das sah dann so aus, dass wir am Samstag 9 Uhr losgeflogen sind und am Samstag 6 Uhr gelandet sind. Davon mal abgesehen, dass mich das total verwirrt hat, dass Zeitreisen anscheinend doch möglich sind, verpasst einen das auch noch einen schönen fiesen Jetlag des Todes.

Seattle Washington USA Westküste Roadtrip Olympic Sculpture Park

Olympic Sculpture Park

Seattle Washington USA Westküste Roadtrip Ivar's Fish Bar Seagull Seafood Crab

Bei Ivar’s Fish Bar ist Möwen füttern ausdrücklich erlaubt. | Arme, kleine Krabbe!

Um den Jetlag ein wenig entgegen zu wirken, sind wir nach Ankunft also gleich mal zum wohl bekanntesten Wahrzeichen der Stadt, der Space Needle. Mehr kann man dazu eigentlich auch nicht sagen. Wir waren schon in vielen Städten in den dortigen Aussichtstürmchen – es bietet sich so von oben einfach immer am Besten die Möglichkeit, sich einen Eindruck über die Dimensionen einer Stadt zu machen. Danach erschlug uns der Jetlag-Hammer und wir entschieden uns für eine Siesta, bevor es dann zum EMP Museum ging. Hat nichts mit dem Merchandising-Shop zu tun, sondern ist ein Museum der Populärkultur. Groß-art-ig! Es gab eine Austellung über die Geschichte von Horrorfilmen, eine Ausstellung zu Musikvideos als Kunstform und eine Sci-Fi-Ausstellung. Selbst die Austellung über Nirvana (in Seattle einfach ein Muss!) war sehr interessant, obwohl ich selbst mit Grunge wenig anfangen kann. Wenn ihr in Seattle seid, unbedingt einen Besuch abstatten – das war eines meiner persönlichen Highlights!

Seattle Washington USA Westküste Roadtrip Pike Place Market Flowers | pekingenten.com

Pike Place Market

Seattle Washington USA Westküste Roadtrip Gumwall Gum Wall | pekingenten.com

The Gum Wall – ein leicht minziger Geruch liegt in der Luft.

Am Sonntag hat uns der Jetlag schon zu einer unchristlichen Zeit aus dem Bett gejagt, so dass wir nach einem wunderbaren amerikanischen Frühstück los sind, um den Olympic Sculpture Park anzuschauen. Davon abgesehen, dass es ein netter Spaziergang war, waren die Skultpuren in dem Park von jener Natur, die ich nicht verstehe. Ich mag ja Kunst, aber die meisten Exponate waren definitiv aus der Kategorie „WTF?“

Um 11 Uhr startete dann unsere Walking Tour – ja, ich liebe Walking Touren. Das hatte sich bisher schon in Prag, Budapest und Seoul bewährt, dass man prinzipiell gratis an einer geführten Tour zu Fuß teilnehmen kann und je nachdem, wie es einem gefallen hat, dem Führer ein Tringeld gibt. Nicht nur, dass der Tourguide sich so mehr ins Zeug legt, so sind auch geführte Touren für jeden Geldbeutel möglich. Wir haben uns zusammen den Pike Place Market angeschaut, sind kurz an der Gum Wall vorbei, über den Pioneer Square vorbei bis hin zur Waterfront. Dort verließen wir frühzeitig die Gruppe, weil wir uns spontan entschieden, mit dem Seattle Great Wheel eine Runde zu drehen und sind dann noch am Nachmittag auf eine Hafenrundfahrt, weil wir es uns zu einer kleinen Tradition gemacht haben, unsere Urlaubsziele auch vom Wasser aus anzuschauen.

Seattle Washington USA Westküste Roadtrip Great Wheel

Aussicht aus dem Seattle Great Wheel.

Seattle Washington USA Westküste Roadtrip Great Wheel | pekingenten.com

Seattle Great Wheel.

Aber mal vom ganzen Tourikram abgesehen hat uns Seattle unheimlich gut gefallen. Die Stadt uns ihre Einwohner strahlen eine ganz entspannte Atmosphäre aus und nicht zu letzt, der anscheinend sonst rare Sonnenschein hat sein Übriges dazu getan, dass wir uns schon darauf freuen, am Ende des Monats noch einmal kurz vor unserem Heimflug vorbei zu schauen!

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6 Kommentare

  1. Isabell sagt:

    Wunderschöne Fotos! Ich hoffe, dieser Traum wird für mich auch einmal wahr. :)

  2. Das sieht nach einer richtig tollen entspannten Reise aus. Wart ihr in dem ersten Starbucks denn auch drinnen?
    Und die Gum Wall ist ja fast schon etwas gruselig ;)

    Liebe Grüße :)

  3. T. sagt:

    Hen you yisi. Zhaopian hen piaoliang!

  4. Bina sagt:

    seattle steht noch auf meiner usa-wunschliste! aber es ist sooo weit weg von uns :(( denkst du es lohnt sich seattle als stadt alleine zu besuchen ohne roadtrip? oder muss ich mir nicht die mühe machen und zeit und geld investieren? ;-)
    lg
    bina

  5. janika sagt:

    Ich Liebe dein Blogdesign, das ist richtig einfallsreich und hat so schöne details :D

    Liebe Grüße :)

    http://WWW.YANIKAS.DE

  6. T. sagt:

    30 min Kopenhagen, ergo Zwischenlandung auf dem Flughafen? Ja nee, dunkelrot ist auf jeden Fall ne Farbe. Ich hab das einfach blöd formuliert. :D
    Ich weiß genau, wie oft ich Gatsby gesehen habe. Bin nicht so der „Filme öfter anguck“-Mensch 8(

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