Rezept: Gluehweingelee

Anlässlich der Weihnachtsschmiede, bei der sich 24 Blogger zusammengetan haben, um euch jeden Tag im Advent etwas tolles bieten zu können, komme ich nun nach ganzen sechs Monaten auch mal wieder aus meinem Loch gekrochen. Im gestrigen Beitrag konntet ihr bei Maria ihre weihnachtlichen Nägel bewundern. Was es morgen bei Anni geben wird ist noch ein Geheimnis – also lasst euch überraschen!

Eigentlich wollte ich ja ein ganz anderes DIY machen, aber nach einem Blick im Kühlschrank, der auf eine angefangene Flasche Glühwein traf stand fest: Der muss weg – und zwar am Liebsten auf einem Brötchen!

Zutaten für Glühweingelee: Zucker, Gelierzucker, Glühwein, Mandarinen, Mandarinensaft

Ich bin ein Freund der Restverwertung, also sind die Angaben relativ frei. Am Besten ist es, ihr schaut einfach auf die Packungshinweise eures Gelierzuckers, wieviel Flüssigkeit ihr mit wieviel Zucker mischen müsst. Bisschen Mathe muss sein.

Zutaten:

500ml Glühwein
400g Gelierzucker (2:1 oder 3:1, abhängig wie fest ihr euer Gelee mögt)
200ml Mandarinensaft*

* Böse Zungen behaupten, dass in klassischen Glühweingeleerezepten Orangensaft verwendet wird, aber habt ihr in der Weihnachtszeit schon mal so viele Mandarinen rumliegen haben, dass diese irgendwann viel zu weich sind? Ich sage: Verwerten! Es waren bei mir gut 7 Mandarinen verschiedener Größe, die ausgepresst 200ml Saft ergaben und nebenher auch noch ordentlich Fruchtfleisch von sich gaben. (An dieser Stelle sollte irgend ein Vegetarierwitz mit Fruchtfleisch hin, aber ich bin heute so unkreativ!)

Vorbereitung:

Bevor ihr mit dem Kochen beginnt, solltet ihr vorher schon einmal eure Marmeladengläser in einem Topf voll heißem Wasser gründlich auskochen und anschließend kopfüber in Ruhe abtropfen lassen. Das ist wichtig, da die Gläser dadurch keimfrei gemacht werden, was die Haltbarkeit des Gelee erhöht.

Glühweingelee blubbert kocht

Zubereitung:

Leute, ich sag’s euch: Glühweingelee ist schneller gemacht als ich gebraucht habe um Glühweingeleerezept zu schreiben.
Rotwein, Gelierzucker und Mandarinensaft in einen Topf geben, auf den Herd bei mittlerer Hitze stellen und warten, dass es anfängt zu köcheln.
Gute fünf Minuten vor sich hin blubbern lassen und danach mal die Gelierprobe machen. Dazu ein paar Tropfen von eurer Mixtur mit einem Löffel auf einen Teller geben und schräg halten, um zu gucken ob das Gelee fest wird. Tut es das, könnt ihr die Flüssigkeit in eure Gläser umfüllen. Falls nicht, einfach noch etwas weiter vor sich hinkochen lassen bis die Gelierprobe erfolgreich ist.

Ich gebe es zu, ich bin absolut kein Glühweinfan. Man könnte sogar meine, ich mag Glühwein überhaupt nicht, was wohl hauptsächlich daran liegt, dass ich auch Rotwein nicht mag. Aber als bei der Gelierprobe mein Pröbchen so vor sich hin gelierte, da habe ich es einfach in den Mund genommen und mhhhhhh… sogar mich hat der Geschmack überzeugt.

Glühweingelee nett verpackt als Geschenk.

Vielleicht werde ich das Gelee also einfach selber zum Frühstück essen. Denn eigentlich hatte ich es vor, ein bisschen schön dekoriert und hergemacht zu verschenken. Und damit meine ich: Pssssst, Last-Minute-Weihnachtsgeschenk!

Posted in DIY, Food & Recipes

5 Kommentare

  1. Aileen sagt:

    Leider bin ich ja nicht so der Glühwein-Fan, aber mit Kinderpunsch funktioniert das Rezept bestimmt auch ganz wunderbar :)

    Liebst,
    Aileen <3

  2. Madline sagt:

    Oh, das wollte ich auch schon so lang mal ausprobieren … aber bisher hat es der Glühwein daheim nie lang überlebt.

  3. Kumi sagt:

    Huhu

    Wow das ist ja mal eine tolle Idee!!!
    Das Rezept muss ich unbedingt meiner Schwiegermutti geben, die macht immer so ausgefallenen Sachen.

    LG Kumi^^

  4. Johanna sagt:

    Schön wieder von dir zu lesen und dann gleich mit so einem tollen Rezept! (: Obwohl ich ja gestehen muss, dass ich Glühwein schon langsam nicht mehr sehen kann, ist die Idee ihn als Brotaufstrich zu verarbeiten super.

    Liebe Grüße,
    Johanna

  5. Anna sagt:

    Wunderbares Rezept, das habe ich mir sofort abgespeichert.
    Ich denke, ich werde es im Winter wieder hervorkramen und das Gelee dann als selbstgemachtes Weihnachtsgeschenk verschenken.
    Vielen Dank dafür :)

    Lieben Gruß, Anna

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