On The Road: Design in Budapest

Mittlerweile habe ich mich als echter Fan von Handgemachten herausgestellt. Ich liebe es einfach die Märkte zu durchstreifen,  auf denen junge Hoffnungen ihre Sachen feilbieten, die sie mit viel Liebe selbst gefertigt haben. Natürlich trifft dabei nicht immer alles den eigenen Geschmack, aber irgendeinen Liebhaber wird es immer geben. Zumindest hoffe ich das, denn ich musste feststellen, dass Designmärkte eine ähnliche Wirkung auf mich haben wie Tierheime. Im Tierheim möchte man am Liebsten jedes Tier adoptieren. Auf Designmärkten werde ich immer ganz nervös und denke mir „Kauf hier was, kauf da was! Die armen Leute müssen von ihrer Kunst leben!“

Das Portmonaie bereits gezückt…

Als allererstes wäre in Sachen Budapest der Designmarkt W.A.M.P. zu erwähnen, der (mindestens) einmal im Monat stattfindet. Im Sommer auf dem Erzsébet Tér, im Winter in einer überdachten Location. Junge lokale Künstler haben hierbei die Chance, ihre  handgefertigten Stücke allen Budapestern und natürlich auch Touristen anzubieten. Von Klamotten, über Accessoires, bis hin zu Marmelade kommt jeder Fan von Selbstgemachtem auf seine Kosten. Wie erwähnt spricht der Markt auch verschiedene Geschmäcker an. So gab es zum Beispiel einen Stand mit Vintage-Accessoires,  nebenan einen Stand mit Gürteln gefertigt aus Fahrradreifen.

Mein gezücktes Portmonaie wurde selbstverständlich nicht geschont und so haben wir uns ein paar Kleinigkeiten gekauft. Obwohl Ungarn ein Land ist, in dem man relativ günstig leben kann, so unterscheiden sich die Preise von handgemachten Waren aber nicht erheblich von den hiesigen. Finde ich allerdings auch vollkommen okay, denn wie gesagt: wer von der eigenen Kunst leben muss/darf/kann, der hat ein angemessenen Honorar verdient.

Neben einen anderen kleinen Designshop, den wir besuchten, der uns aber nicht so sehr beeindruckte, möchte ich euch noch unseren anderen Favoriten vorstellen: Printa. Gefunden haben wir ihn während der Alternative Walking Tour, aber da nicht genug Zeit zum Stöbern blieb, kehrten wir einen Tag später zurück.

Wie der Name erraten lässt, besteht das Hauptaugenmerk auf Kunstdrucke aller Art. Auch wir haben uns einen (nicht allzu günstigen) Druck gekauft. Die Wahl stand hierbei zwischen zwei Drucken, die wir gleichermaßen hübsch fanden, beide zu kaufen aber zu teuer gewesen wäre. Welcher es ist und welcher sein Konkurrent war, gibt es aber noch in einen gesonderten Post zu sehen mit allen Errungenschaften, die ich in Budapest machen konnte.

Neben den vielen Drucken gibt es aber auch Klamotten, Accessoires und andere Papeterie. Die meisten Designs haben genau meinen Geschmack getroffen und wären wir reich, hätten wir sicher noch mehr zugeschlagen. Wer von den ganzen neuen Eindrücken ganz müde geworden ist und eine Stärkung braucht, der muss nicht weit gehen, denn das Printa ist auch ein kleines Café – laut Internetreviews noch ein richtig gutes dazu!

Dies war nun bereits mein vorletzter Post zu den Sachen, die wir in Budapest erlebt haben. Nicht nur, dass wir diese wunderschöne Stadt mittlerweile schon wieder vor einer Woche verlassen haben, wir sind sogar schon wieder unterwegs. Während ihr das hier lest sind Göttergatte und ich nämlich in Manchester, um ein tolles Wochenende zu verbringen und ganz „nebenbei“ ein Konzert von Morrissey zu besuchen.

Posted in Budapest, On The Road

4 Kommentare

  1. T. sagt:

    Ihr seid in Manchester? Was für ein Leben. :o

    Mir sind DIY-Sachen auf diesen Ständen zu teuer. Da bin ich nicht so gutherzig so viel Geld auszugeben,um die Händler zu unterstützen. ;(

  2. JayBee sagt:

    krass. die sachen sehen wirklich unglaublich toll aus

    aloha hey, vllt hast du ja lust an meinen gewinnspiel teilzunehmen. ich geh nämlich gerade meine liebsten blogs durch um euch bescheid zu geben:D

    http://jbcolorsplash.blogspot.de/2012/07/koolkatkustom-giveaway.html

  3. Ich finde deinen Blog wirklich interessant, und du machst schöne Fotos!
    Ich folge dir jetzt und würde mich sehr freuen, wenn du auch mal bei mir vorbeischauen würdest
    liebste Grüße ♥

  4. „Im Tierheim möchte man am Liebsten jedes Tier adoptieren. Auf Designmärkten werde ich immer ganz nervös und denke mir ‚Kauf hier was, kauf da was! Die armen Leute müssen von ihrer Kunst leben!'“

    Ja das kann ich so unterschreiben. Auf Fb werden bei mir täglich dutzende Hunde gepostet, die DRINGEND ein Zuhause suchen, und ich denk bei jedem: okay, einer geht doch sicher noch…Wenn nächstes Jahr wirklich nach Schweden ausgewandert wird ist auf jeden fall genug Platz für Fellnasen da.

    Auch ansonsten superschöner Beitrag :-)

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