On The Road: Alternative Walking Tour Budapest

In unserem Urlaub sind wir richtige Fans von Walking Tours geworden, bei denen man zu Fuß von einem Tourführer durch die Stadt gebracht wird, der einem dann Sehenswürdigkeiten erklärt und ein wenig historische Fakten mit einfließen lässt. Nachdem wir die Budapest Walking Tour schon gemacht hatten und so gut wie alles touristische, was Budapest so zu bieten hat, gesehen haben, wollten wir aber etwas tiefer in die Stadt eintauchen. Da kommt es doch gerade wie geraten, dass eine Alternative Walking Tour angeboten wird.

Uns wurden zwei Designshops gezeigt, in denen wir kurz umher schauen durften, aber leider nicht genug Zeit war, um in Ruhe einzukaufen. Aber Dank der heutigen Technik, wurde schnell eine Stecknadel auf dem iPhone gesetzt und wir sind am darauffolgenden Tag wieder gekehrt. Zu meinen Einkäufen und den Budapester Designern gibt es aber später noch gesonderte Posts.

Der Hauptteil der Tour bestand darin, dass wir durch einige Straßen gezogen sind und uns besondere Graffitti und Street Art angeschaut haben. Das Überraschende war, dass die Straßen, meistens unweit der touristischen Standorte waren, sich uns aber dennoch nur zwei Straßen weiter eine ganz andere Seite der Stadt zeigte.

Insgesamt dauerte die Tour 3 Stunden lang und so sind wir für eine kleine KaffeeBierpause in eines der für Budapest typischen Ruinpubs. Bereits am Tag unserer Ankunft waren wir im Instant, das Szimpla war somit unsere zweite Ruinbar und wir sind schwer begeistert! Die Einrichtungen sind üblicherweise kreativ und chaotisch, meist aus Second Hand Stücken zusammen gewürfelt und überall ist Kunst, Kunst, Kunst.

Nicht nur, dass uns interessante Stücke Street Art gezeigt wurden, sondern sofern nachvollziehbar, wurde auch eine Geschichte dazu erzählt. Manche Motive konnte man zum Beispiel in vielen anderen Orten der Welt wiederfinden. Im Übrigen habe ich hier auch das erste Mal Urban Knitting in Realität gesehen – das ist so zauberhaft, wenn einer Straßenlampe ein Kostüm gestrickt wird!

Nach einer kurzen Tramfahrt an das Buda-Ufer endete unsere Tour im A38, einem umgebauten Donaufrachter, in dem nun ein Restaurant und ein Konzertsaal sind. In den Konzertraum unten durften wir kurz einmal rein, um uns um zu schauen und haben dabei kurz den Aufbau zum Combichrist-Konzert gesehen. (An dieser Stelle sei mein Chrissieschatz gegrüßt –  This shit will fuck you up!)

Wer auch einmal ein bisschen abseits der typischen Sehenswürdigkeiten von Budapest sehen will, dem kann ich die Alternative Walking Tour sehr ans Herz legen. Es gibt viele „gratis“ Touren, bei denen die Tourguides rein durch Trinkgelder finanziert werden, diese muss man aber bezahlen. Mit rund 15€ ist man dabei, aber ich bin der Meinung, dass sich die Investition lohnt. Anders als bei den Free Tours, war diese mit sechs Teilnehmern auch alles andere als überlaufen und man konnte sich in Ruhe mit dem Tourguide unterhalten und auch mal Fragen zwischendurch stellen.

Posted in Budapest, On The Road

3 Kommentare

  1. Sumi sagt:

    Alternative Walking Tour klingt für mich ja wesendlich spannender als eine normale Stadtführung *_* Was man da alles zu sehen bekommt. Ich kannte den Begriff garnicht. Vor meiner nächsten Stadte Tour muss ich das mal ins augewassen.

  2. copy.cat sagt:

    Ahhh, wie cool! Ich muss sofort nach Budepest! Die alternative Tour klingt ja mal mega cool. :) Bin schon auf den Post mit den Designersachen gespannt.

  3. Leeri sagt:

    Hört sich ja toll an xD
    Würd ich auch gerne machen xD
    Haha und wir sagen zu dem umstrickten Bäumen und Laternen immer „da war die Strickmafia wieder da“ … naja, ob es schön ist, kann man sich wohl drum streiten, aber ich stelle es mir zu lustig vor, wenn welche um den Baum laufen und den umstricken XD wahrscheinlich so in der Nacht als Nacht und Nebel Aktion…..

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